Frust-Weltmeister Deutschland

Was ist nur mit den Deutschen los? Fast jeder 4. Arbeitnehmer hat keine Lust zur Arbeit zu gehen.

Eine neue Studie – hier die der dänischen Firma Peakon – zeigt, dass die Deutschen im internationalen Vergleich gesehen, Probleme mit ihren Arbeitgebern haben. Was ist nur mit den Deutschen los? Fast jeder 4. Arbeitnehmer hat keine Lust zur Arbeit zu gehen

Nun ist das nichts Neues, denn die Gallup-Studien zeigen diesen Trend schon seit fast 20 Jahren. Der Anteil der Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren, schwankte in diesem Zeitraum von 11% bis aktuell 15%. Und was ist mit dem Rest? Laut Gallup haben in den fast 20 Jahren ihrer Studien ca. 14% bis zu 24% der befragten Mitarbeiter keine Bindung ans Unternehmen und haben bereits innerlich gekündigt. Die breite Masse der Befragten in diesem Zeitraum – das sind immerhin 61% – 71% – erledigen ihre Arbeit ohne große Ambitionen.

Die Auswirkungen sind verheerend

Dass die Unsummen an Kosten für Unternehmen in der Regel immer über geringe Löhne ausgetragen werden, löst das Problem nicht im geringsten. Denn nun geht das Hamsterrad seinen Gang. Geringer Lohn – keine Motivation – keine Motivation – erhöhter Krankenstand – Mehrbelastung für andere Kollegen – noch mehr Krankenstand – die Ausfälle können irgendwann nicht mehr kompensiert werden und Produktionsausfälle sind die Folge. Damit diese Produktionsausfälle nicht geschehen, kommen Überstunden und Schichtbetrieb auf den Plan – noch mehr Frust und Krankenstand. Wenn dann noch Ausfälle wie aktuell durch das Coronavirus die Belegschaft Wochenweise reduziert, kann ein Unternehmen schnell mal an die Belastbarkeitsgrenze kommen.

Unzufriedende Mitarbieter – und das sind immerhin knapp 89% – 90% der Befragten in diesem 20-Jahres-Zeitraum – kosten die Unternehmen Milliarden. Zu früheren Zeiten konnte man von Unternehmern hören, dass ein gesundes Unternehmen auch mal einen faulen Mitarbeiter verträgt. 🙂 Diese Sprüche sind jedoch längst überholt. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir uns solche Zahlen nicht mehr erlauben.

Die Ursachen sind schnell ausgemacht

Nun sind Menschen von Haus aus nicht frustriert oder lustlos. Alles hat irgendwo seinen Ursprung. Im Unternehmensbereich sind das fast immer zu 100% die Führungskräfte und Unternehmer. Was wir dabei immer wieder vergessen – auch Führungskräfte und Unternehmer sind nur Menschen. Und die machen Fehler, wie jeder andere auch. Diese Fehler können jedoch dazu führen, dass ein Unternehmen nicht wirtschaftlich arbeiten kann. Sie führen dazu, das es keine neuen Mitarbeiter gibt, dass bestehende Mitarbeiter ihr Unternehmen nicht weiterempfehlen. Empfehlungsmarketing durch die eigenen Mitarbeiter ist das beste und billigste Marketing-Instrument, das ein Unternehmen haben kann.

Was ist die Lösung?

Für alles brauchen wir einen Führerschein oder eine Ausbildung. Nur nicht als Führungskraft. Jeder kann – wenn er möchte – Führungskraft oder Unternehmer sein und werden. Manche Führungskräfte schlittern auch einfach so in eine Position, weil niemand da ist, der es machen kann und irgend jemand muss es machen.

Mein Ansatz ist eine Führungskräfte-Entwicklung, die den Führungskräften nicht nur die tradierten Führungs-Themen in einem Seminar beibringt, sondern ganz gezielt auch die persönliche Entwicklung der Führungskraft durch ein gezieltes Coaching mit einbezieht. Denn nur wer als Führungskraft versteht wie Menschen ticken, wie sie damit umgehen und dem entgegenwirken kann, ist eine gute Führungskraft. Und die schafft es auch, Mitarbeiter zu motivieren, sie ans Unternehmen zu binden und ein gutes Arbeitsklima zu schaffen.

Die beste und billigste Marketing-Strategie eines Unternehmens sind zufriedene Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren und gerne zur Arbeit gehen.

Führungskräfte-Entwicklung

Eine erfolgreiche Führungskräfte-Entwicklung bringt die Unternehmen auf Erfolgskurs.

Führungskräfte-Entwicklung wird immer wichtiger, denn kompetente Vorgesetzte und Chefs findet man nicht an jeder Ecke. Auch die Tatsache, dass der Bereich der Fachkräfte mit Führungsaufgaben aufgrund des Fachkräftemangels immer schlechter zu besetzen ist, wird es immer wichtiger, rechtzeitig für Nachwuchs zu sorgen. Wenn sich dann doch jemand findet, der es sich zutraut, Mitarbeiter zu führen, wird meist sehr schnell an seine Grenzen kommen. Denn nur weil jemand führt, bedeutet es nicht gleichlautend, dass er oder sie auch führen kann. Viele meist leidgeprüfte Mitarbeiter und Personalabteilungen können ein Lied davon singen.

Gerade in Zeiten der Digitalisierung und KI sind schlechte Führungskräfte ein no go. Auch die Gallup-Studie hat es wieder auf den Punkt gebracht: Die Mitarbeiter glauben nicht an ihre Unternehmen mit verheerenden Folgen.

Was genau ist nun Führungskräfte-Entwicklung?

In der Führungskräfte-Entwicklung geht es darum, Führungstalente zu entdecken und diese gezielt zu fördern bzw. auszubilden. Dabei wird die zukünftige Führungskraft auf ihre neuen Aufgaben und Verantwortungsbereiche vorbereitet.

Viele Arbeitnehmer, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, einmal eine Führungsposition zu begleiten, versuchen, sich durch herausragende Arbeitsergebnisse dafür ins Gespräch zu bringen.

Sie sind sich jedoch oft nicht bewusst, dass mit einer Führungsposition nicht nur eine große Verantwortung für das Tagesgeschäft auf sie zukommt. Als Führungskraft haben Sie auch einen anderen Tagesablauf mit neuen Aufgaben und Personalverantwortung.

Führungskräfte haben durch ihr Verhalten einen großen Stellenwert bei der Entwicklung der Unternehmenskultur. Dies hat wiederum auch Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Was wird „entwickelt“?

Ein Führungskräfteentwicklungs-Programm ist keine reine Wissensvermittlung, sondern auch eine Persönlichkeits-Entwicklung vom „normalen“ Mitarbeiter zur Führungspersönlichkeit. Natürlich bleibt es nicht aus, dass auch Wissen als Handwerkszeug in bestimmten Situationen vermittelt wird. Im Fokus jedoch bleibt die persönliche Entwicklung zur Führungskraft. Hier sind vor allem folgende Punkte zu nennen:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Motivation
  • soziale Kompetenzen – Softskills
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Konfliktmanagement
  • Durchsetzungsfähigkeit
  • Entscheidungsfindung
  • Stressmanagement – Burnout

Führung von Mitarbeitern ist und bleibt eine spannende Herausforderung. Wenn es „menschelt“, bleibt es nicht aus, dass es auch mal kriselt und kracht. Hier zeigt sich eine gute Führungskraft, die kompetent und souverän alle Stürme und Krisen meistern kann.

Wie wird „entwickelt“?

Vor allem größere Unternehmen haben eigene Firmeninterne Trainee-Programme, in denen sie Nachwuchskräfte ausbilden und somit direkt an das Unternehmen binden. In der Regel findet ein paralleles Mentoring-Programm statt. Bei einem Mentoring-Programm wird ein erfahrener Kollege die zukünftige Führungskraft begleiten und diese auf die zukünftigen Aufgaben vorbereiten.

Für kleine und mittelständische Unternehmen bietet sich ein Führungskräfte-Entwicklungsprogramm an, das durch entsprechende Seminare und Coachings begleitet wird. In Seminaren wird das entsprechende Wissen vermittelt und trainiert. Im Coaching wird der persönliche Entwicklungsprozess zur Führungskraft noch verfeinert und ausgebaut.

Damit Ihr Führungskräfte-Entwicklungsprogramm erfolgreich wird, sollten Sie langfristig planen. Gut Ding braucht Weile. Es geht beim Führungskräfte-Programm um ein „Entwicklungs-Programm“, das einen Mitarbeiter auf einen neuen Weg bringen soll – nicht alle haben die gleiche Schrittlänge. Wie beim Marathon braucht der ein oder andere vielleicht etwas mehr Zeit, um ins Ziel zu kommen.

Warum ist Führungskräfte-Entwicklung so wichtig?

In unserer schnelllebigen Zeit bleiben auch die Führungsebenen von Veränderungen nicht verschont. Chefs, Manager und Führungskräfte

  • wechseln in andere Unternehmen
  • wechseln in andere Abteilungen
  • steigen auf der Karriere-Leiter weiter auf
  • gehen in den wohlverdienten Ruhestand
  • oder sterben vorzeitig

was einen ständigen Nachfolgeprozess mit sich bringt.

Gerade auch die Unternehmens-Nachfolge braucht gute Führungskräfte, damit das Unternehmen weiter erfolgreich am Markt bestehen bleiben kann und die vorhandenen Arbeitsplätze gesichert sind

Studien bringen es regelmäßig auf den Punkt: ca. 71% der Mitarbeiter haben nur eine geringe emotionale Bindung an ihr Unternehmen und sind mit der Führung bzw. der Führungskraft unzufrieden. Dies senkt die Produktivität und Effektivität der Arbeit. Die mangelnde Bindung ans Unternehmen hat auch eine erhebliche Auswirkung auf den Krankenstand im Unternehmen. Dies führt dazu, dass die Unternehmen nicht ihr ganzes Potential schöpfen können.

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Für Führungskräfte und solche, die es werden wollen, finden Sie unter der Rubrik Coaching diverse Coaching-Angebote.

Neues Online-Coaching mit Nachhaltigkeits-Sigel

Coaching mit Zukunft Leben ist Veränderung – Veränderung im Denken und Handeln für ein besseres Lebens- und Arbeitsumfeld. Allein der Wille zur Veränderung sagt jedoch noch nichts darüber aus, dass der Prozess auch erfolgreich wird. Bereits in den 1960er-Jahren hat die schweizer-US-amerikanische Psychiaterin Dr. Elisabeth Kübler-Ross erkannt, dass Veränderungen durch unterschiedliche emotionale Stadien begleitet werden. Auch die moderne Hirnforschung hat inzwischen erkannt, dass jede neuronale Verknüpfung sowohl aus kognitiven als auch aus emotionalen Komponenten bestehen. Lernen und Wissen allein genügt nicht aus, um eine dauerhafte Veränderung zu implementieren. Die Emotionen und positiven Erfahrungen spielen dabei eine wichtige Erfolgsvariante für einen erfolgreichen Veränderungsprozess. Damit Ihr Veränderungsprozess nachhaltig gelingt, biete ich Ihnen ein Online-Coaching als echten Mehrwert zur Implementierung und Umsetzung der erlernten Schritte.

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